Kandidatenverfügbarkeit: Wie groß der ärztliche Bewerbermarkt wirklich ist
Verfügbarkeit ist keine Stimmungsfrage, sondern eine Bestandsgröße. Sie ergibt sich aus der Größe der Fachgruppe, ihrer Altersstruktur, dem geleisteten Arbeitszeitvolumen und daraus, wie viele Ärztinnen und Ärzte jedes Jahr nachrücken. Diese Analyse legt diese vier Größen offen – mit den amtlichen Zahlen dahinter.
Vier Größen bestimmen die Verfügbarkeit
Wer eine ärztliche Position besetzen will, rechnet meist mit der Gesamtzahl der Ärztinnen und Ärzte. Für die eigene Vakanz zählen aber vier andere Werte.
Die Fachgruppe ist die eigentliche Grundgesamtheit – und sie ist deutlich kleiner als die Gesamtzahl.
446.120 berufstätige Ärztinnen und Ärzte klingen nach viel. In der Neurologie sind es 10.541, in der Radiologie 10.370, in der Psychiatrie und Psychotherapie 13.571. Bundesweit, über alle Sektoren, alle Karrierestufen und alle Regionen hinweg.
Fast ein Viertel dieser Grundgesamtheit steht kurz vor dem Ausscheiden.
23,4 Prozent der berufstätigen Ärzteschaft haben das 60. Lebensjahr erreicht. Bei den Praxisinhaberinnen und Praxisinhabern sind es 44 Prozent. Diese Abgänge sind bereits heute bekannt – und damit planbar.
Der Nachschub reicht rechnerisch, deckt den Ersatzbedarf aber nicht überall.
15.651 Ärztinnen und Ärzte wurden 2025 erstmals bei den Ärztekammern registriert, 16.195 erwarben eine Facharztanerkennung. Ein Drittel der Neuregistrierungen entfällt auf Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit.
Köpfe und Stunden entwickeln sich auseinander.
Die Teilzeitquote in der Ärzteschaft hat sich zwischen 2014 und 2024 von 15 auf 28 Prozent nahezu verdoppelt. Eine wachsende Kopfzahl bedeutet deshalb nicht automatisch mehr verfügbare ärztliche Arbeitszeit.
Von 593.000 Ärztinnen und Ärzten bleibt für Ihre Stelle ein Bruchteil.
Die deutsche Ärzteschaft umfasst rund 593.000 Personen. Davon sind 446.120 berufstätig – der Rest befindet sich im Ruhestand oder übt keine ärztliche Tätigkeit aus. Allein rund 106.000 Ärztinnen und Ärzte sind im Ruhestand.
Von den Berufstätigen arbeiten 233.500 im stationären Sektor, 173.900 ambulant, 12.050 bei Behörden und Körperschaften und 26.639 in sonstigen Bereichen außerhalb der medizinischen Versorgung.
Erst innerhalb dieser Sektoren beginnt die Fachgruppe. Und erst innerhalb der Fachgruppe stellt sich die Frage nach Karrierestufe, Schwerpunkt und Region. Jede dieser Ebenen verkleinert den Kreis erheblich – lange bevor überhaupt jemand über einen Wechsel nachdenkt.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Die Zahlen der Abbildung 1 sind dort in Tausend ausgewiesen und hier entsprechend gerundet wiedergegeben.
Sechs Kennzahlen zur Verfügbarkeit
Jede Zahl mit Quelle, Datenstand und der Frage, was sie für eine konkrete Besetzung bedeutet.
Ein Plus von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für die Besetzung: Der Bestand wächst – die Frage ist, in welcher Fachgruppe und in welchem Sektor.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025
43.444 über 65, weitere 60.826 zwischen 60 und 65. Für die Besetzung: Fast ein Viertel der Grundgesamtheit steht in den nächsten Jahren nicht mehr zur Verfügung.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025
10.203 mit deutscher und 5.448 mit ausländischer Staatsangehörigkeit. Für die Besetzung: Das ist der jährliche Zufluss in die Grundgesamtheit – noch ohne Facharztqualifikation.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025
Gegenüber 15.378 im Vorjahr. Für die Besetzung: Diese Ärztinnen und Ärzte kommen als Fachärzte neu auf den Markt – verteilt über rund 50 Gebiete.
Bundesärztekammer, Weiterbildungsstatistik 2025, ausgewertet vom Deutschen Ärzteblatt
Ein Plus von 5 Prozent, entspricht 16 Prozent aller Berufstätigen. Für die Besetzung: Ein Sechstel des Marktes ist zugewandert – überwiegend stationär tätig.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025
2014 waren es 15 Prozent. Für die Besetzung: Der Bestand in Köpfen sagt immer weniger über den Bestand in Stunden aus.
Statistisches Bundesamt, zitiert in der Ärztestatistik 2025 der Bundesärztekammer
Wie groß Ihre Fachgruppe tatsächlich ist
Die folgenden Zahlen sind die bundesweiten Bestände berufstätiger Ärztinnen und Ärzte je Gebietsbezeichnung. Sie beschreiben das Maximum – nicht die Zahl derer, die für eine bestimmte Stelle infrage kommen.
| Gebietsbezeichnung | Berufstätige | Was die Zahl für eine Besetzung bedeutet |
|---|---|---|
| Ärztinnen und Ärzte ohne Gebietsbezeichnung | 133.476 | Überwiegend Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung. Der Pool für Assistenzarztstellen – nicht für Facharztpositionen. |
| Innere Medizin | 64.884 | Die größte Facharztgruppe. Durch Schwerpunkte stark ausdifferenziert – der relevante Markt ist der Schwerpunkt, nicht das Gebiet. |
| Allgemeinmedizin | 45.915 | Große Gruppe, aber mit starker Bindung an den ambulanten Sektor. Für Klinikstellen ist der erreichbare Anteil deutlich kleiner. |
| Chirurgie | 42.477 | Sammelbezeichnung über mehrere Facharztkompetenzen hinweg. Für eine konkrete Stelle zählt nur die passende Teilgruppe. |
| Anästhesiologie | 28.832 | Fast durchgängig stationär oder in Zentren tätig. Der Wettbewerb findet überwiegend zwischen Kliniken statt. |
| Frauenheilkunde und Geburtshilfe | 19.946 | Hoher Anteil an Ärztinnen (14.968). Arbeitszeitmodelle und Dienststruktur wirken hier besonders stark auf die Erreichbarkeit. |
| Kinder- und Jugendmedizin | 17.650 | Mittelgroße Gruppe mit ausgeprägter Spezialisierung. Kinder- und Jugendpsychiatrie ist davon noch einmal ein eigener, kleiner Kreis. |
| Psychiatrie und Psychotherapie | 13.571 | Wachsender Versorgungsbedarf trifft auf eine begrenzte Gruppe; die ambulante Psychotherapie konkurriert zusätzlich. |
| Neurologie | 10.541 | Bundesweit ein überschaubarer Kreis. Eine regionale Beschränkung wirkt hier stärker als in großen Fachgruppen. |
| Radiologie | 10.370 | Nachfrage aus Klinik, ambulanter Radiologie und Teleradiologie zugleich. Ortsgebundenheit ist ein schwächeres Argument als früher. |
| Augenheilkunde | 8.426 | Kleine Gruppe mit starker ambulanter Ausrichtung und attraktiven Niederlassungsoptionen. |
| Urologie | 6.858 | Kleiner Kreis, in dem sich Kliniken und ambulante Träger denselben Jahrgang teilen. |
| Haut- und Geschlechtskrankheiten | 6.820 | Eine der kleinsten großen Fachgruppen. Für stationäre Positionen ist der erreichbare Kreis entsprechend eng. |
| Hals-Nasen-Ohrenheilkunde | 6.713 | Kleiner Kreis mit hoher ambulanter Bindung. |
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Abbildung 3 (berufstätige Ärztinnen und Ärzte nach Arztgruppen). Die Spalte „Was die Zahl bedeutet“ ist eine qualitative Einordnung aus der Vermittlungspraxis von Sanovetis, keine amtliche Statistik.
Was eine Fachgruppengröße nicht verrät
Der Bestand ist die Obergrenze. Sechs Merkmale entscheiden darüber, wie viel davon für eine konkrete Position übrig bleibt.
01Schwerpunkt
Innerhalb der Inneren Medizin unterscheiden sich Kardiologie, Gastroenterologie und Nephrologie in Kandidatenkreis und Marktlage erheblich. Die Gebietszahl beschreibt keine dieser Teilgruppen.
02Sektor
Wer stationär sucht, konkurriert nicht mit dem gesamten Bestand, sondern muss ambulant Tätige aktiv zurückgewinnen – oder auf den kleineren stationären Teil zurückgreifen.
03Karrierestufe
Ober- und Chefarztpositionen richten sich an einen kleinen, überwiegend gebundenen Teil der Fachgruppe. Der Bestand sagt darüber nichts aus.
04Region
Der erreichbare Kreis folgt Fahrzeiten und Lebensumständen, nicht Landesgrenzen. Aus einer bundesweiten Zahl lässt sich kein regionaler Kandidatenmarkt ableiten.
05Arbeitszeitmodell
Wo Teilzeit organisatorisch nicht möglich ist, entfällt ein wachsender Teil des Bestands – bei 28 Prozent Teilzeitquote keine Randgruppe.
06Wechselbereitschaft
Verfügbarkeit im statistischen Sinn bedeutet nicht Gesprächsbereitschaft. Wer wechselt und warum, ist eine eigene Frage – wir behandeln sie unter Wechselbereitschaft bei Ärzten.
Der Abgang der nächsten Jahre steht bereits fest.
43.444 berufstätige Ärztinnen und Ärzte sind älter als 65 Jahre, weitere 60.826 sind zwischen 60 und 65. Zusammen sind das 104.270 Personen oder 23,4 Prozent der berufstätigen Ärzteschaft, die in den kommenden Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden werden.
Ungleich verteilt ist dieser Anteil vor allem im ambulanten Bereich: 44 Prozent der Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber sind älter als 60 Jahre. Im ärztlichen Personal der Gesundheitsämter sind es 33 Prozent. Wo Nachfolgen fehlen, beschleunigen sich Praxisschließungen – und der ambulante Sektor gibt Kandidatinnen und Kandidaten an den stationären ab oder verliert sie ganz.
Für die Personalplanung ist das eine gute Nachricht: Anders als Kündigungen ist dieser Teil des Ersatzbedarfs vorhersehbar. Wer die Altersstruktur der eigenen Abteilung kennt, kennt seinen Bedarf für die nächsten fünf Jahre – und kann Suchen beginnen, bevor die Lücke entsteht.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Die Anteile für Praxisinhaber und Gesundheitsämter sind dort gesondert ausgewiesen.
Was jedes Jahr nachrückt – und was verloren geht
Der Bestand ist keine feste Größe. Er wird jedes Jahr neu gefüllt und geleert. Beide Seiten dieser Bilanz sind amtlich erfasst.
Zugang
Was 2025 hinzugekommen ist
- Erstregistrierungen bei den Ärztekammern
- 15.651 Personen – davon 10.203 mit deutscher und 5.448 mit ausländischer Staatsangehörigkeit.
- Facharztanerkennungen
- 16.195 Ärztinnen und Ärzte haben 2025 ihre Facharztanerkennung erworben, nach 15.378 im Jahr davor.
- Zuwanderung insgesamt
- +5 % auf 71.480 Ärztinnen und Ärzte ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Der Zuwachs stammt überwiegend aus Ländern außerhalb der EU (+7,6 Prozent).
Abgang
Was den Bestand verkleinert
- Altersbedingtes Ausscheiden
- 104.270 berufstätige Ärztinnen und Ärzte haben das 60. Lebensjahr erreicht oder überschritten.
- Abwanderung ins Ausland
- 2.234 Ärztinnen und Ärzte haben Deutschland 2025 verlassen, davon 1.236 mit deutscher Staatsbürgerschaft.
- Rückgang bei den Niedergelassenen
- −8 % in fünf Jahren. Allein 2025 ging die Zahl niedergelassener Ärztinnen und Ärzte um 1,3 Prozent zurück.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025; Facharztanerkennungen nach der Weiterbildungsstatistik der Bundesärztekammer. Einordnung: Zugang und Abgang lassen sich nicht direkt gegeneinander verrechnen – Erstregistrierungen und Facharztanerkennungen betreffen unterschiedliche Personengruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Laufbahn.
Ein Sechstel des Marktes ist zugewandert
Ohne internationale Ärztinnen und Ärzte wäre der Bestand in Deutschland heute deutlich kleiner. Für Kliniken ist das keine Randnotiz, sondern ein struktureller Teil des Kandidatenmarkts.
Häufigste Herkunftsländer sind Syrien (7.959), Rumänien (4.617), die Türkei (3.532), Russland (3.138), Österreich (3.076) und Griechenland (2.963). Für die Besetzung: Wer Anerkennungsverfahren, Sprachniveau und Einarbeitung strukturiert begleitet, erschließt einen Teil des Marktes, der jünger ist als der Durchschnitt – und der ohnehin überwiegend in Kliniken arbeitet.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025; Altersangabe und Schätzung zur Einwanderungsgeschichte: Statistisches Bundesamt, Datenstand 2024.
Der Bestand wächst. Das Arbeitszeitvolumen nicht im gleichen Maß.
Ärztinnen und Ärzte arbeiteten 2024 im Durchschnitt 40,3 Stunden pro Woche: 46,0 Stunden in Vollzeit und 25,6 Stunden in Teilzeit. Über alle Erwerbstätigen hinweg lag der Durchschnitt bei 34,4 Stunden. Die ärztliche Arbeitszeit liegt damit weiterhin deutlich über dem gesellschaftlichen Mittel – sie nähert sich ihm aber an.
Der Grund ist die Teilzeit. 2014 arbeiteten 15 Prozent der Ärztinnen und Ärzte in Teilzeit, 2024 waren es 28 Prozent. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg der Anteil im selben Zeitraum lediglich von 28 auf 31 Prozent. Die Ärzteschaft holt hier also auf, und zwar schnell.
Für die Bedarfsplanung folgt daraus eine einfache Konsequenz: Eine besetzte Stelle deckt nicht mehr zwangsläufig eine Vollzeitkraft ab. Wer in Stellen rechnet statt in Vollzeitäquivalenten, unterschätzt den eigenen Bedarf systematisch – und wundert sich, warum der Dienstplan trotz vollständiger Besetzung nicht aufgeht.
Statistisches Bundesamt, Arbeitszeiten 2024, zitiert in der Ärztestatistik 2025 der Bundesärztekammer.
Wohin sich der Bestand gerade bewegt
Der Kandidatenmarkt verteilt sich neu. Drei Bewegungen prägen ihn – und alle drei sind für Kliniken relevant.
01Stationär wächst moderat
Die Zahl der stationär tätigen Ärztinnen und Ärzte stieg 2025 um 2,4 Prozent. Der Klinikbereich verliert also nicht an Substanz – er wächst nur langsamer als der Bedarf.
02Die Niederlassung schrumpft
Die Zahl niedergelassener Ärztinnen und Ärzte ging 2025 um 1,3 Prozent zurück, in fünf Jahren um insgesamt 8 Prozent. Die klassische Praxisnachfolge trägt sich vielerorts nicht mehr.
03Die ambulante Anstellung boomt
Die Zahl ambulant angestellter Ärztinnen und Ärzte stieg um 6,7 Prozent – seit 2020 um 48 Prozent. Inzwischen sind 39 Prozent aller ambulant Tätigen angestellt.
04Was das für Kliniken bedeutet
Der Wettbewerber ist immer seltener die Praxis nebenan und immer häufiger das MVZ mit geregelten Zeiten, planbarer Woche und Anstellungsverhältnis – bei vergleichbarer fachlicher Tätigkeit.
Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Weiterführend: Arbeitgeberattraktivität im ärztlichen Bereich.
Verfügbarkeit ist eine Bestandsgröße. Ob sich jemand bewirbt, ist eine andere Frage.
Kernaussage dieser Analyse
Was Einrichtungen daraus ableiten können
Fünf Ableitungen aus der Bestandsanalyse – keine allgemeinen Recruiting-Tipps.
Die eigene Fachgruppe beziffern
Bevor eine Stelle ausgeschrieben wird, sollte die Größenordnung der Fachgruppe bekannt sein. Bei 6.820 Dermatologinnen und Dermatologen bundesweit ist eine Anzeige keine Suchstrategie.
In Vollzeitäquivalenten planen
Bei 28 Prozent Teilzeit ist die Stellenzahl keine belastbare Planungsgröße mehr. Der Bedarf gehört in Stunden gerechnet.
Altersabgänge vorziehen
Wer die 60-plus-Struktur der eigenen Abteilung kennt, kennt seinen Ersatzbedarf für fünf Jahre. Diese Information liegt vor und muss nur genutzt werden.
Internationale Kandidaten einplanen
16 Prozent des Bestands haben keine deutsche Staatsangehörigkeit, und diese Gruppe ist deutlich jünger. Wer Anerkennung und Einarbeitung strukturiert, vergrößert seinen Markt spürbar.
Den ambulanten Wettbewerb ernst nehmen
Die ambulante Anstellung wächst seit 2020 um 48 Prozent. Sie konkurriert um dieselben Fachärztinnen und Fachärzte – mit planbareren Arbeitszeiten.
Fünf Fragen zur Verfügbarkeit Ihrer Vakanz
Wer diese fünf Fragen vorab beantwortet, weiß, ob die eigene Erwartung zur Marktlage passt.
Wie groß ist die Fachgruppe, aus der Sie einstellen?
Nicht die Gesamtzahl der Ärztinnen und Ärzte, sondern die Gebietsbezeichnung – und, wenn nötig, der Schwerpunkt darin.
Welcher Anteil davon arbeitet überhaupt in Ihrem Sektor?
Stationär, ambulant oder in sonstigen Bereichen. Ein Wechsel über die Sektorgrenze hinweg ist möglich, aber die Ausnahme.
Wie alt ist Ihre eigene Abteilung?
Der Anteil der über 60-Jährigen im eigenen Haus ist die verlässlichste Prognose für den Bedarf der nächsten fünf Jahre.
Rechnen Sie in Stellen oder in Stunden?
Bei einer Teilzeitquote von 28 Prozent führt die Stellenrechnung regelmäßig zu einer Unterdeckung im Dienstplan.
Ist Ihre Position auch für internationale Kandidatinnen und Kandidaten anschlussfähig?
Anerkennungsstand, Sprachniveau, Einarbeitung und Unterstützung beim Ankommen entscheiden darüber, ob ein Sechstel des Marktes für Sie erreichbar ist.
Datengrundlage dieser Analyse
Alle Bestands-, Alters- und Zugangszahlen dieser Seite stammen aus der Ärztestatistik der Bundesärztekammer zum 31. Dezember 2025 sowie aus den dort zitierten Auswertungen des Statistischen Bundesamtes. Sie sind mit Quelle und Datenstand ausgewiesen.
Diese Statistik beschreibt Bestände, keine Verfügbarkeiten. Sie sagt, wie viele Ärztinnen und Ärzte einer Fachgruppe es gibt – nicht, wie viele davon für eine bestimmte Position in einer bestimmten Region gewinnbar wären. Diese zweite Frage lässt sich aus keiner öffentlichen Statistik beantworten.
Wo wir Einordnungen aus der eigenen Vermittlungspraxis geben, steht das ausdrücklich dabei. Wir nennen keine Sanovetis-Quoten und keine geschätzten Kandidatenzahlen, weil dafür keine belastbare Erhebungsgrundlage existiert.
- Bundesärztekammer – Ärztestatistik zum 31.12.2025Bestände nach Arztgruppen, Altersstruktur, Tätigkeitsbereiche, Erstregistrierungen, Zuwanderungamtlich
- Bundesärztekammer – Weiterbildungsstatistik 2025Facharztanerkennungen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahramtlich
- Statistisches BundesamtWöchentliche Arbeitszeiten, Teilzeitanteile, Altersstruktur und Einwanderungsgeschichte der Ärzteschaftamtlich
- Sanovetis-MarktbeobachtungQualitative Einordnung, was eine Bestandszahl für eine konkrete Besetzung bedeutet – kenntlich gemacht, nicht repräsentativeigen
Wie groß ist der Kandidatenmarkt für Ihre Position?
Wir ordnen Ihre Vakanz in die tatsächliche Marktlage ein: Fachgruppe, Sektor, Region und Karrierestufe – und sagen Ihnen, mit welcher Größenordnung Sie realistisch rechnen können, bevor über ein Vorgehen gesprochen wird.
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