Für Einrichtungen · Fachbereich Allgemeinmedizin

Ärztevermittlung Allgemeinmedizin

Eine Landarztpraxis mit hohem Heimanteil, ein städtisches MVZ mit Terminsprechstunde und eine Praxis kurz vor der Übergabe suchen drei verschiedene Menschen. Wir klären Versorgungsauftrag, Dienstlast und Perspektive Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der den ambulanten Alltag kennt
NachfolgemarktNach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung sind rund 5.000 Hausarztsitze unbesetzt. Danach richtet sich unser Vorgehen.
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Ärztliches Gespräch in einem hausärztlichen Sprechzimmer

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen beschreiben, warum die Besetzung hausärztlicher Positionen vielerorts besonders anspruchsvoll ist.

45.915
berufstätige Ärztinnen und Ärzte im Gebiet Allgemeinmedizin
Für die Bedarfsplanung zählt die Kassenärztliche Bundesvereinigung darüber hinaus 55.778 Hausärztinnen und Hausärzte, weil dort auch hausärztlich tätige Internisten und Kinderärzte erfasst sind.
40,6 %
der Berufstätigen sind 60 Jahre oder älter
Über alle Fachgebiete sind es 23,4 %. Nachfolge ist in der Allgemeinmedizin damit kein Zukunftsthema, sondern Teil der laufenden Personalplanung.
+53,2 %
mehr angestellte Hausärztinnen und Hausärzte seit 2020
Die Zahl der Niedergelassenen ging im selben Zeitraum um 9,6 % zurück. Wer heute sucht, wirbt um Angestellte.
rund 5.000
unbesetzte Hausarztsitze bundesweit
Angabe der Kassenärztlichen Bundesvereinigung vom März 2026. Ihr Wettbewerb um Kandidaten ist damit bundesweit, nicht lokal.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 5, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Zahl der Hausärztinnen und Hausärzte in der vertragsärztlichen Versorgung sowie Angabe zu unbesetzten Sitzen: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Arztzahlstatistik zum 31.12.2025. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Allgemeinmedizin besetzen

„Facharzt für Allgemeinmedizin“ sagt nichts darüber, ob jemand 60 Patienten am Tag verträgt, Heime versorgen will oder eine Praxis übernehmen möchte. Genau das entscheidet über die Besetzung.

Angestellte Fachärztin oder angestellter Facharzt in der Praxis

In unseren Suchaufträgen das am häufigsten gesuchte Profil: volle Sprechstunde ohne unternehmerisches Risiko.

Worum es geht

Regelversorgung mit hoher Frequenz: Chroniker, Akutfälle, Vorsorge, DMP, Impfungen. Dazu Heim- und Hausbesuche je nach Praxis.

Was das Matching verändert

Entscheidend ist der Anstellungsumfang, weil er den anrechenbaren Sitzanteil bestimmt. Ein Viertelsitz erlaubt maximal zehn Wochenstunden.

Worauf wir achten

Erfahrung mit ambulanten Fallzahlen, Umgang mit DMP-Dokumentation, Haltung zu Hausbesuchen, Bereitschaft zum Notdienst.

Hausärztliche Tätigkeit im MVZ

Anstellung in arbeitsteiliger Struktur, häufig mit mehreren Standorten.

Worum es geht

Geregelte Arbeitszeit, definierte Terminstruktur, oft Fachgruppen im Haus. Dafür Zielvereinbarungen und Kennzahlen.

Was das Matching verändert

Das Gespräch verschiebt sich vom Umsatz auf Gehalt, Dienstplan und Entscheidungsspielraum. Wer aus der eigenen Praxis kommt, prüft das sehr genau.

Worauf wir achten

Erfahrung mit standardisierten Abläufen, Bereitschaft zu Filialtätigkeit, Umgang mit Vorgaben zur Fallzahl.

Praxisnachfolge mit Übergangsphase

Anstellung heute, Übernahme in ein bis drei Jahren.

Worum es geht

Der Kandidat entscheidet nicht über ein Gehalt, sondern über einen Kaufpreis und über zehn Jahre Lebensplanung.

Was das Matching verändert

Hier zählt weniger das Fachliche als die Frage, ob jemand unternehmerische Verantwortung überhaupt will. Ein erheblicher Teil der jüngeren Fachärzte will das ausdrücklich nicht.

Worauf wir achten

Wir sprechen Zeithorizont, Bewertung und Finanzierungsweg früh an, damit nicht nach zwölf Monaten auffällt, dass die Vorstellungen weit auseinanderliegen.

Wie eine Anstellung rechtlich in eine Nachfolge übergehen kann, hängt am Sitz. Die vier üblichen Wege stehen unter Zulassung, Sitz und Anstellung.

Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemeinmedizin

Der ambulante Weiterbildungsabschnitt, gefördert nach § 75a SGB V.

Worum es geht

Weiterbildung im laufenden Praxisbetrieb. Der ambulante Förderbetrag liegt bei 5.800 Euro monatlich für eine Vollzeitstelle und ist in voller Höhe an die Ärztin oder den Arzt in Weiterbildung weiterzugeben. In unterversorgten Gebieten kommen 500 Euro hinzu, in Gebieten mit drohender Unterversorgung 250 Euro. Maßgeblich ist die Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung nach § 75a SGB V. Eine Förderberatung ersetzt das nicht.

Was das Matching verändert

Ohne Weiterbildungsbefugnis und geklärte Förderung ist die Stelle nicht vermittelbar. Das prüfen wir vor der ersten Ansprache.

Worauf wir achten

Stand der Weiterbildung, verbleibende Monate, Interesse an einer späteren Übernahme, Umgang mit selbstständiger Sprechstunde.

Heim- und Hausbesuchsversorgung

Pflegeheime, Palliativversorgung, geriatrische Schwerpunkte.

Worum es geht

Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit findet außerhalb der Praxis statt. Fahrzeiten, Angehörigengespräche, Medikationsmanagement.

Was das Matching verändert

Der Hausbesuchsanteil gehört in unseren Kandidatengesprächen regelmäßig zu den entscheidenden Kriterien. Wer ihn nicht offenlegt, riskiert Absagen im zweiten Gespräch.

Worauf wir achten

Zusatz-Weiterbildung Geriatrie oder Palliativmedizin, Erfahrung mit Heimversorgung, Bereitschaft zu gebündelten Besuchstagen, Führerschein und Fahrzeugfrage.

Praxisverbund und Filialstruktur

Mehrere Standorte unter einem Träger, rotierender Einsatz.

Worum es geht

Standardisierte Prozesse, gemeinsame Verwaltung, gegenseitige Vertretung. Der Einsatzort ist nicht immer derselbe.

Was das Matching verändert

Fahrtwege und Standortsicherheit werden zum Verhandlungsthema. Wer das erst im Vertrag erwähnt, riskiert eine späte Absage.

Worauf wir achten

Bereitschaft zu Standortwechsel, Erfahrung mit Vertretungssituationen, Umgang mit unterschiedlichen Teams.

Kandidatenperspektive

Was Hausärztinnen und Hausärzte bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Das Gehalt steht selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der hausärztlichen Versorgung häufiger darüber, ob jemand zusagt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Hausbesuchs- und Heimanteil

    Wie viele Heime, wie viele Besuche pro Woche, werden sie gebündelt, wird ein Fahrzeug gestellt? Der ehrlichste Punkt im ganzen Gespräch.

  • Notdienst- und Bereitschaftspflicht

    Zahl der Dienste pro Jahr, Sitzdienst oder Fahrdienst, ob der Arbeitgeber Dienste abkauft. Für viele wichtiger als tausend Euro Gehalt.

  • Scheinzahl und Behandlungsplätze

    Fälle pro Quartal und Zahl der Sprechzimmer pro Arzt bestimmen das reale Tempo. Ob eine Praxis rund 900 oder 1.500 Fälle je Quartal versorgt, verändert Taktung und Arbeitsrealität erheblich.

  • MFA-Ausstattung

    MFA je Arzt, VERAH- oder NäPA-Qualifikation für delegierte Hausbesuche, eigene Anmeldekraft. Das entscheidet, wie viel ärztliche Zeit übrig bleibt.

  • DMP und Hausarztverträge

    Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung nach § 73b SGB V und an Disease-Management-Programmen für Diabetes, KHK, COPD und Asthma. Beides steuert Honorar und Dokumentationslast.

  • Gerätebesitz und Leistungsspektrum

    Sonografie mit Genehmigung, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruck, Spirometrie, eigenes Labor. Wer diagnostisch arbeiten will, fragt danach zuerst.

  • Weiterbildungsbefugnis

    Wie viele Monate sind befugt? Für Kandidaten, die selbst noch weiterbilden oder später befugt sein wollen, ist das ein Ausschlusskriterium.

  • Sprechstundenmodell

    Offene Sprechstunde oder Termine, Anteil Videosprechstunde, Umgang mit den 25 Mindestsprechstunden bei vollem Versorgungsauftrag.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Einzelpraxis, im MVZ und in der Notdienstzentrale zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Hausärztliche Praxis

Höchste Autonomie, kleines Team, direkter Patientenstamm.

Was die Tätigkeit prägt

Volles Spektrum in einer kleinen Struktur. Wenig Abgabemöglichkeit, dafür kurze Wege und persönliche Bindung an die Patienten.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Routine, Entscheidungsfähigkeit ohne Rückfrage, Umgang mit wirtschaftlichem Druck. Kurze Klinikzeiten reichen dafür selten aus.

Wer typischerweise passt

Häufig Kandidaten, die ambulant weitergebildet wurden, oder Klinikärzte, die den Wechsel bewusst und informiert suchen.

Hausärztliches MVZ

Anstellung ohne Kapitalrisiko, geregelte Zeiten, mehrere Fachgruppen.

Was die Tätigkeit prägt

Arbeitsteilige Struktur mit Verwaltung im Rücken. Dafür Zielvorgaben, wenig Einfluss auf Gerätekauf und Personal.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in Teams mit klaren Abläufen, Bereitschaft zu standardisierter Dokumentation, Umgang mit angestellter Tätigkeit.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte, die Planbarkeit über Autonomie stellen, oft nach Elternzeit oder Klinikwechsel.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Allgemeinmedizin in der Klinik

Ein Randmarkt: nur 2.602 von 45.915 Allgemeinmedizinern arbeiten stationär.

Was die Tätigkeit prägt

Relevante Klinikrollen sind Zentrale Notaufnahme, Geriatrie und Weiterbildungsabschnitte, nicht die hausärztliche Regelversorgung.

Welche Erfahrung zählt

Notfallerfahrung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Schichtdienstfähigkeit.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die Akutmedizin bewusst suchen, oder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung auf dem Weg zum Facharzt.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Praxisnetz, HZV-Verbund und Portalpraxis

Kooperative Strukturen statt einzelner Arbeitgeber.

Was die Tätigkeit prägt

Planbare Dienste, gemeinsame Verhandlungsmacht, geteilte Infrastruktur. Ersetzt aber keine Dauerstelle.

Welche Erfahrung zählt

Bereitschaft zu geregelter Dienstarbeit, Erfahrung mit Akutversorgung, Umgang mit wechselnden Teams.

Wer typischerweise passt

Häufig Kandidaten, die Teilzeit in der Praxis mit Diensten kombinieren wollen.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Allgemeinmedizin entscheidet vor allem der Anstellungsumfang, weil er den anrechenbaren Sitzanteil bestimmt.

    • Wie viele Wochenstunden sind möglich?
    • Wie hoch ist der Hausbesuchsanteil?
    • Sind Notdienste Pflicht?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie führt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche führen, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persönlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Allgemeinmedizin:

Ausschließlich Vollzeit

Die Teilzeitquote im ambulanten Bereich liegt bei rund 40 Prozent. Eine Nachbesetzung erfordert faktisch oft zwei Personen. Wer nur Vollzeit sucht, wartet erheblich länger.

Notdienstpflicht ohne Ausgleich

Zahl und Art der Dienste gehören nach unserer Erfahrung aus der Vermittlung zu den häufigsten Absagegründen. Wenn Sie hier nichts anbieten können, sollten Sie es zumindest früh und offen sagen.

Ein zu kleiner Sitzanteil

Ein freies Viertel erlaubt maximal zehn Wochenstunden. Wer damit eine Vollzeitkraft sucht, sucht vergeblich. Wir sagen Ihnen vorher, was Ihr Sitzanteil hergibt.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Teilzeitanteil im ambulanten Bereich nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 2025.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Die Allgemeinmedizin gehört zur hausärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist der Mittelbereich, bundesweit 883 Bereiche. Die allgemeine Verhältniszahl liegt seit April 2025 bei einem Hausarzt je 1.633 Einwohner; sie wird alle zwei Jahre an die Krankenlast angepasst. Bei einem Versorgungsgrad über 110 Prozent ist der Bereich gesperrt. Dann bleiben vier Wege.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Auch bei gesperrtem Mittelbereich möglich. Die Anrechnung richtet sich nach Wochenstunden: bis 10 Stunden ein Viertel, über 10 bis 20 ein halber, über 20 bis 30 drei Viertel, über 30 ein voller Sitz (§ 51 und § 58 Bedarfsplanungs-Richtlinie). Daran hängen die Mindestsprechstunden von 6,25, 12,5, 18,75 und 25 Wochenstunden.

02

Jobsharing

Anstellung mit Leistungsbegrenzung auf den bisherigen Praxisumfang. Für den Einstieg vor einer Nachfolge häufig der praktikable Weg.

03

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.

04

Nachbesetzung nach § 103 SGB V

Bei Übernahme eines Sitzes im gesperrten Bereich. Bei ausgeschriebenen Hausarztsitzen sind Fachärzte für Allgemeinmedizin vorrangig zu berücksichtigen.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses in der Fassung vom 19. Februar 2026 sowie § 101 und § 103 SGB V. Das ist eine Einordnung für Ihre Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Allgemeinmedizin

Wie schnell sich eine hausärztliche Position besetzen lässt, hängt stark von Mittelbereich, Dienstmodell und Stundenumfang ab. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Insight

Besetzungsdauer

Wie lange ärztliche Positionen offen bleiben und woran das liegt.

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Insight

Kandidatenverfügbarkeit

Wie viele Fachärzte für eine Region realistisch erreichbar sind.

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Insight

Gehaltserwartungen

Was Kandidaten heute aufrufen und wie stark die regionalen Unterschiede sind.

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Insight

Wechselbereitschaft

Wann Ärztinnen und Ärzte über einen Wechsel nachdenken und wann nicht.

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Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn ordnen wir ein, wie groß der realistisch erreichbare Kandidatenmarkt für Ihr Anforderungsprofil und Ihre Region ist und welche einzelne Anforderung ihn am deutlichsten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Auf dem Land spricht sich eine laufende Suche schnell herum, gerade wenn eine Nachfolge dahintersteht. Wir sprechen ohne Nennung Ihrer Praxis an, solange Sie das wünschen.

  • Versorgungsauftrag und Sitzanteil klären

    Bevor wir ansprechen, klären wir, welchen Stundenumfang Sie tatsächlich besetzen können. Ein Viertelsitz erlaubt maximal zehn Wochenstunden, und das verändert das Suchprofil vollständig.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Allgemeinmedizin sind es meist Notdienstpflicht, Hausbesuchsanteil oder ein zu kleiner Stundenumfang.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Allgemeinmedizin fragen

Wir finden seit Monaten niemanden. Woran liegt das meistens?

Fast immer an einer von drei Stellschrauben: Notdienstlast, Hausbesuchsanteil oder ein Stundenumfang, der nicht zur Lebensplanung passt. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche davon Ihre Suche am stärksten bremst.

Lohnt sich ein Gespräch, wenn unser Mittelbereich gesperrt ist?

Ja. Anstellung auf einem vorhandenen Sitz, Jobsharing und Sonderbedarf sind auch dort möglich. Wichtig ist vor allem, welchen Stundenumfang Ihr Sitzanteil hergibt, denn daran hängt das Anforderungsprofil.

Können Sie auch Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung vermitteln?

Ja, wenn Weiterbildungsbefugnis und Förderung nach § 75a SGB V geklärt sind. Ohne beides ist die Stelle für Kandidaten nicht attraktiv und für Sie wirtschaftlich schwierig.

Wir suchen eine Nachfolge, wollen aber noch nichts öffentlich machen.

Das ist der Regelfall. Wir sprechen ohne Nennung Ihrer Praxis an und geben Ihren Namen erst frei, wenn beide Seiten das wollen.

Vermitteln Sie auch in ländliche Regionen?

Ja, und wir sagen Ihnen offen, wie sich das auf Dauer und Anforderungsprofil auswirkt. Ohne ein Angebot bei Arbeitszeit, Dienstbefreiung oder Perspektive wird es in strukturschwachen Mittelbereichen sehr lang.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000