Für Einrichtungen · Fachbereich Allgemeinmedizin
Ärztevermittlung Allgemeinmedizin
Eine Landarztpraxis mit hohem Heimanteil, ein städtisches MVZ mit Terminsprechstunde und eine Praxis kurz vor der Übergabe suchen drei verschiedene Menschen. Wir klären Versorgungsauftrag, Dienstlast und Perspektive Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Ausgangslage
Der Markt, aus dem Sie einstellen
Vier Zahlen beschreiben, warum die Besetzung hausärztlicher Positionen vielerorts besonders anspruchsvoll ist.
Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3 und 5, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Zahl der Hausärztinnen und Hausärzte in der vertragsärztlichen Versorgung sowie Angabe zu unbesetzten Sitzen: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Arztzahlstatistik zum 31.12.2025. Abgerufen am 23.08.2026.
Profile
Welche Profile wir in der Allgemeinmedizin besetzen
„Facharzt für Allgemeinmedizin“ sagt nichts darüber, ob jemand 60 Patienten am Tag verträgt, Heime versorgen will oder eine Praxis übernehmen möchte. Genau das entscheidet über die Besetzung.
Angestellte Fachärztin oder angestellter Facharzt in der Praxis
In unseren Suchaufträgen das am häufigsten gesuchte Profil: volle Sprechstunde ohne unternehmerisches Risiko.
Worum es geht
Regelversorgung mit hoher Frequenz: Chroniker, Akutfälle, Vorsorge, DMP, Impfungen. Dazu Heim- und Hausbesuche je nach Praxis.
Was das Matching verändert
Entscheidend ist der Anstellungsumfang, weil er den anrechenbaren Sitzanteil bestimmt. Ein Viertelsitz erlaubt maximal zehn Wochenstunden.
Worauf wir achten
Erfahrung mit ambulanten Fallzahlen, Umgang mit DMP-Dokumentation, Haltung zu Hausbesuchen, Bereitschaft zum Notdienst.
Hausärztliche Tätigkeit im MVZ
Anstellung in arbeitsteiliger Struktur, häufig mit mehreren Standorten.
Worum es geht
Geregelte Arbeitszeit, definierte Terminstruktur, oft Fachgruppen im Haus. Dafür Zielvereinbarungen und Kennzahlen.
Was das Matching verändert
Das Gespräch verschiebt sich vom Umsatz auf Gehalt, Dienstplan und Entscheidungsspielraum. Wer aus der eigenen Praxis kommt, prüft das sehr genau.
Worauf wir achten
Erfahrung mit standardisierten Abläufen, Bereitschaft zu Filialtätigkeit, Umgang mit Vorgaben zur Fallzahl.
Praxisnachfolge mit Übergangsphase
Anstellung heute, Übernahme in ein bis drei Jahren.
Worum es geht
Der Kandidat entscheidet nicht über ein Gehalt, sondern über einen Kaufpreis und über zehn Jahre Lebensplanung.
Was das Matching verändert
Hier zählt weniger das Fachliche als die Frage, ob jemand unternehmerische Verantwortung überhaupt will. Ein erheblicher Teil der jüngeren Fachärzte will das ausdrücklich nicht.
Worauf wir achten
Wir sprechen Zeithorizont, Bewertung und Finanzierungsweg früh an, damit nicht nach zwölf Monaten auffällt, dass die Vorstellungen weit auseinanderliegen.
Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung Allgemeinmedizin
Der ambulante Weiterbildungsabschnitt, gefördert nach § 75a SGB V.
Worum es geht
Weiterbildung im laufenden Praxisbetrieb. Der ambulante Förderbetrag liegt bei 5.800 Euro monatlich für eine Vollzeitstelle und ist in voller Höhe an die Ärztin oder den Arzt in Weiterbildung weiterzugeben. In unterversorgten Gebieten kommen 500 Euro hinzu, in Gebieten mit drohender Unterversorgung 250 Euro. Maßgeblich ist die Vereinbarung zur Förderung der Weiterbildung nach § 75a SGB V. Eine Förderberatung ersetzt das nicht.
Was das Matching verändert
Ohne Weiterbildungsbefugnis und geklärte Förderung ist die Stelle nicht vermittelbar. Das prüfen wir vor der ersten Ansprache.
Worauf wir achten
Stand der Weiterbildung, verbleibende Monate, Interesse an einer späteren Übernahme, Umgang mit selbstständiger Sprechstunde.
Heim- und Hausbesuchsversorgung
Pflegeheime, Palliativversorgung, geriatrische Schwerpunkte.
Worum es geht
Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit findet außerhalb der Praxis statt. Fahrzeiten, Angehörigengespräche, Medikationsmanagement.
Was das Matching verändert
Der Hausbesuchsanteil gehört in unseren Kandidatengesprächen regelmäßig zu den entscheidenden Kriterien. Wer ihn nicht offenlegt, riskiert Absagen im zweiten Gespräch.
Worauf wir achten
Zusatz-Weiterbildung Geriatrie oder Palliativmedizin, Erfahrung mit Heimversorgung, Bereitschaft zu gebündelten Besuchstagen, Führerschein und Fahrzeugfrage.
Praxisverbund und Filialstruktur
Mehrere Standorte unter einem Träger, rotierender Einsatz.
Worum es geht
Standardisierte Prozesse, gemeinsame Verwaltung, gegenseitige Vertretung. Der Einsatzort ist nicht immer derselbe.
Was das Matching verändert
Fahrtwege und Standortsicherheit werden zum Verhandlungsthema. Wer das erst im Vertrag erwähnt, riskiert eine späte Absage.
Worauf wir achten
Bereitschaft zu Standortwechsel, Erfahrung mit Vertretungssituationen, Umgang mit unterschiedlichen Teams.
Kandidatenperspektive
Was Hausärztinnen und Hausärzte bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen
Das Gehalt steht selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in der hausärztlichen Versorgung häufiger darüber, ob jemand zusagt.
Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.
Hausbesuchs- und Heimanteil
Wie viele Heime, wie viele Besuche pro Woche, werden sie gebündelt, wird ein Fahrzeug gestellt? Der ehrlichste Punkt im ganzen Gespräch.
Notdienst- und Bereitschaftspflicht
Zahl der Dienste pro Jahr, Sitzdienst oder Fahrdienst, ob der Arbeitgeber Dienste abkauft. Für viele wichtiger als tausend Euro Gehalt.
Scheinzahl und Behandlungsplätze
Fälle pro Quartal und Zahl der Sprechzimmer pro Arzt bestimmen das reale Tempo. Ob eine Praxis rund 900 oder 1.500 Fälle je Quartal versorgt, verändert Taktung und Arbeitsrealität erheblich.
MFA-Ausstattung
MFA je Arzt, VERAH- oder NäPA-Qualifikation für delegierte Hausbesuche, eigene Anmeldekraft. Das entscheidet, wie viel ärztliche Zeit übrig bleibt.
DMP und Hausarztverträge
Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung nach § 73b SGB V und an Disease-Management-Programmen für Diabetes, KHK, COPD und Asthma. Beides steuert Honorar und Dokumentationslast.
Gerätebesitz und Leistungsspektrum
Sonografie mit Genehmigung, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruck, Spirometrie, eigenes Labor. Wer diagnostisch arbeiten will, fragt danach zuerst.
Weiterbildungsbefugnis
Wie viele Monate sind befugt? Für Kandidaten, die selbst noch weiterbilden oder später befugt sein wollen, ist das ein Ausschlusskriterium.
Sprechstundenmodell
Offene Sprechstunde oder Termine, Anteil Videosprechstunde, Umgang mit den 25 Mindestsprechstunden bei vollem Versorgungsauftrag.
Einrichtungstyp
Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching
Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Einzelpraxis, im MVZ und in der Notdienstzentrale zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.
Hausärztliche Praxis
Höchste Autonomie, kleines Team, direkter Patientenstamm.
Was die Tätigkeit prägt
Volles Spektrum in einer kleinen Struktur. Wenig Abgabemöglichkeit, dafür kurze Wege und persönliche Bindung an die Patienten.
Welche Erfahrung zählt
Ambulante Routine, Entscheidungsfähigkeit ohne Rückfrage, Umgang mit wirtschaftlichem Druck. Kurze Klinikzeiten reichen dafür selten aus.
Wer typischerweise passt
Häufig Kandidaten, die ambulant weitergebildet wurden, oder Klinikärzte, die den Wechsel bewusst und informiert suchen.
Hausärztliches MVZ
Anstellung ohne Kapitalrisiko, geregelte Zeiten, mehrere Fachgruppen.
Was die Tätigkeit prägt
Arbeitsteilige Struktur mit Verwaltung im Rücken. Dafür Zielvorgaben, wenig Einfluss auf Gerätekauf und Personal.
Welche Erfahrung zählt
Arbeit in Teams mit klaren Abläufen, Bereitschaft zu standardisierter Dokumentation, Umgang mit angestellter Tätigkeit.
Wer typischerweise passt
Fachärztinnen und Fachärzte, die Planbarkeit über Autonomie stellen, oft nach Elternzeit oder Klinikwechsel.
Allgemeinmedizin in der Klinik
Ein Randmarkt: nur 2.602 von 45.915 Allgemeinmedizinern arbeiten stationär.
Was die Tätigkeit prägt
Relevante Klinikrollen sind Zentrale Notaufnahme, Geriatrie und Weiterbildungsabschnitte, nicht die hausärztliche Regelversorgung.
Welche Erfahrung zählt
Notfallerfahrung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Schichtdienstfähigkeit.
Wer typischerweise passt
Kandidaten, die Akutmedizin bewusst suchen, oder Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung auf dem Weg zum Facharzt.
Praxisnetz, HZV-Verbund und Portalpraxis
Kooperative Strukturen statt einzelner Arbeitgeber.
Was die Tätigkeit prägt
Planbare Dienste, gemeinsame Verhandlungsmacht, geteilte Infrastruktur. Ersetzt aber keine Dauerstelle.
Welche Erfahrung zählt
Bereitschaft zu geregelter Dienstarbeit, Erfahrung mit Akutversorgung, Umgang mit wechselnden Teams.
Wer typischerweise passt
Häufig Kandidaten, die Teilzeit in der Praxis mit Diensten kombinieren wollen.
Vor der Ansprache
Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen
Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.
Warum ist die Position offen?
Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.
- Wer hatte die Position vorher?
- Warum ist er oder sie gegangen?
- Soll das Spektrum gleich bleiben?
Was ist wirklich erforderlich?
Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In der Allgemeinmedizin entscheidet vor allem der Anstellungsumfang, weil er den anrechenbaren Sitzanteil bestimmt.
- Wie viele Wochenstunden sind möglich?
- Wie hoch ist der Hausbesuchsanteil?
- Sind Notdienste Pflicht?
Warum sollte jemand wechseln?
Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie führt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.
- Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
- Welche Entwicklung ist möglich?
Wo besteht Spielraum?
Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche führen, statt sie abzubrechen.
- Wäre Teilzeit denkbar?
- Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
Wer passt strukturell und persönlich?
Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.
- Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
- Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?
Offene Rückmeldung
Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.
Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Allgemeinmedizin:
Ausschließlich Vollzeit
Die Teilzeitquote im ambulanten Bereich liegt bei rund 40 Prozent. Eine Nachbesetzung erfordert faktisch oft zwei Personen. Wer nur Vollzeit sucht, wartet erheblich länger.
Notdienstpflicht ohne Ausgleich
Zahl und Art der Dienste gehören nach unserer Erfahrung aus der Vermittlung zu den häufigsten Absagegründen. Wenn Sie hier nichts anbieten können, sollten Sie es zumindest früh und offen sagen.
Ein zu kleiner Sitzanteil
Ein freies Viertel erlaubt maximal zehn Wochenstunden. Wer damit eine Vollzeitkraft sucht, sucht vergeblich. Wir sagen Ihnen vorher, was Ihr Sitzanteil hergibt.
Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Teilzeitanteil im ambulanten Bereich nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung 2025.
Formaler Rahmen
Zulassung, Sitz und Anstellung
Die Allgemeinmedizin gehört zur hausärztlichen Versorgung. Planungsbereich ist der Mittelbereich, bundesweit 883 Bereiche. Die allgemeine Verhältniszahl liegt seit April 2025 bei einem Hausarzt je 1.633 Einwohner; sie wird alle zwei Jahre an die Krankenlast angepasst. Bei einem Versorgungsgrad über 110 Prozent ist der Bereich gesperrt. Dann bleiben vier Wege.
Anstellung auf vorhandenem Sitz
Auch bei gesperrtem Mittelbereich möglich. Die Anrechnung richtet sich nach Wochenstunden: bis 10 Stunden ein Viertel, über 10 bis 20 ein halber, über 20 bis 30 drei Viertel, über 30 ein voller Sitz (§ 51 und § 58 Bedarfsplanungs-Richtlinie). Daran hängen die Mindestsprechstunden von 6,25, 12,5, 18,75 und 25 Wochenstunden.
Jobsharing
Anstellung mit Leistungsbegrenzung auf den bisherigen Praxisumfang. Für den Einstieg vor einer Nachfolge häufig der praktikable Weg.
Sonderbedarf
Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.
Nachbesetzung nach § 103 SGB V
Bei Übernahme eines Sitzes im gesperrten Bereich. Bei ausgeschriebenen Hausarztsitzen sind Fachärzte für Allgemeinmedizin vorrangig zu berücksichtigen.
Marktdaten & Insights
Der Bewerbermarkt in der Allgemeinmedizin
Wie schnell sich eine hausärztliche Position besetzen lässt, hängt stark von Mittelbereich, Dienstmodell und Stundenumfang ab. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.
Besetzungsdauer
Wie lange ärztliche Positionen offen bleiben und woran das liegt.
Auswertung ansehenKandidatenverfügbarkeit
Wie viele Fachärzte für eine Region realistisch erreichbar sind.
Auswertung ansehenGehaltserwartungen
Was Kandidaten heute aufrufen und wie stark die regionalen Unterschiede sind.
Auswertung ansehenWechselbereitschaft
Wann Ärztinnen und Ärzte über einen Wechsel nachdenken und wann nicht.
Auswertung ansehenZusammenarbeit
Was wir konkret tun
Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.
Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen
Vor Beginn ordnen wir ein, wie groß der realistisch erreichbare Kandidatenmarkt für Ihr Anforderungsprofil und Ihre Region ist und welche einzelne Anforderung ihn am deutlichsten verkleinert.
Ansprache im kleinen Kreis
Auf dem Land spricht sich eine laufende Suche schnell herum, gerade wenn eine Nachfolge dahintersteht. Wir sprechen ohne Nennung Ihrer Praxis an, solange Sie das wünschen.
Versorgungsauftrag und Sitzanteil klären
Bevor wir ansprechen, klären wir, welchen Stundenumfang Sie tatsächlich besetzen können. Ein Viertelsitz erlaubt maximal zehn Wochenstunden, und das verändert das Suchprofil vollständig.
Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen
Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.
Rückmeldung aus den Gesprächen
Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In der Allgemeinmedizin sind es meist Notdienstpflicht, Hausbesuchsanteil oder ein zu kleiner Stundenumfang.
Zwei Modelle, vorher schriftlich
Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.
Häufige Rückfragen
Was Einrichtungen uns zur Allgemeinmedizin fragen
Wir finden seit Monaten niemanden. Woran liegt das meistens?
Fast immer an einer von drei Stellschrauben: Notdienstlast, Hausbesuchsanteil oder ein Stundenumfang, der nicht zur Lebensplanung passt. Wir sagen Ihnen nach dem ersten Gespräch, welche davon Ihre Suche am stärksten bremst.
Lohnt sich ein Gespräch, wenn unser Mittelbereich gesperrt ist?
Ja. Anstellung auf einem vorhandenen Sitz, Jobsharing und Sonderbedarf sind auch dort möglich. Wichtig ist vor allem, welchen Stundenumfang Ihr Sitzanteil hergibt, denn daran hängt das Anforderungsprofil.
Können Sie auch Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung vermitteln?
Ja, wenn Weiterbildungsbefugnis und Förderung nach § 75a SGB V geklärt sind. Ohne beides ist die Stelle für Kandidaten nicht attraktiv und für Sie wirtschaftlich schwierig.
Wir suchen eine Nachfolge, wollen aber noch nichts öffentlich machen.
Das ist der Regelfall. Wir sprechen ohne Nennung Ihrer Praxis an und geben Ihren Namen erst frei, wenn beide Seiten das wollen.
Vermitteln Sie auch in ländliche Regionen?
Ja, und wir sagen Ihnen offen, wie sich das auf Dauer und Anforderungsprofil auswirkt. Ohne ein Angebot bei Arbeitszeit, Dienstbefreiung oder Perspektive wird es in strukturschwachen Mittelbereichen sehr lang.
Was kostet die Zusammenarbeit?
Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.
Ansprechpartner
Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen
Dr. med. Stefan Walther
Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.
Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.
Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.
Personalbedarf besprechen- Rückmeldung innerhalb eines Werktags
- Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
- Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
- +49 781 95380000