Für Einrichtungen · Fachbereich Radiologie und Nuklearmedizin

Ärztevermittlung Radiologie und Nuklearmedizin

Facharzttitel und Fachkunde im Strahlenschutz sind zwei verschiedene Nachweise. Ohne aktuelle, alle fünf Jahre aktualisierte Fachkunde darf niemand die rechtfertigende Indikation stellen. Wir klären Modalitäten, Fachkunde und Befundungsvolumen Ihrer Position, bevor wir jemanden ansprechen.

Fachlich geführtGegründet von einem Facharzt, der Klinik und Praxis kennt
AnstellungsmarktIn der Radiologie stehen 1.254 Zulassungen 2.036 Anstellungen gegenüber
Klare ModelleErfolgsbasiert oder mandatiert, vorher schriftlich vereinbart
Befundung an Bildschirmarbeitsplätzen in einer radiologischen Einrichtung

Ausgangslage

Der Markt, aus dem Sie einstellen

Vier Zahlen zeigen, wie stark sich beide Fächer in Richtung Anstellung verschoben haben.

10.370
berufstätige Radiologinnen und Radiologen
Dazu kommen 1.262 Nuklearmediziner und 1.721 Fachärzte für Radioonkologie und Strahlentherapie.
−25,6 %
weniger niedergelassene Radiologen seit 2020
In der Nuklearmedizin sind es sogar −31,8 %. Die klassische Niederlassung schrumpft deutlich.
+44,1 %
mehr ambulant angestellte Radiologen seit 2020
In der Nuklearmedizin +41,1 %. Der gesamte Zuwachs entsteht in der Anstellung.
32,9 %
der Nuklearmediziner sind 60 Jahre oder älter
Bei praktisch stagnierender Gesamtzahl. Nuklearmedizin überaltert am stärksten.

Quelle: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025, Tabellen 3, 5 und 6, Vergleichswerte zum 31.12.2020. Vertragsärztliche Zahlen: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Bundesarztregister zum 31.12.2025. Abgerufen am 23.08.2026.

Profile

Welche Profile wir in der Radiologie und Nuklearmedizin besetzen

Radiologie und Nuklearmedizin sind zwei eigenständige Gebiete mit eigenen Facharztbezeichnungen. Dazu kommen Schwerpunkte, Zusatz-Weiterbildungen und die davon getrennte Fachkunde im Strahlenschutz.

Facharzt für Radiologie mit Schwerpunkt Schnittbild

CT und MRT in Praxis, MVZ oder Klinik. Der breiteste Markt beider Fächer.

Worum es geht

Hohe Befundungsfrequenz, klar getaktete Arbeit, wenig Patientenkontakt.

Was das Matching verändert

Modalitätenpark und Fallmix entscheiden stärker über die Passung als der Titel. Ein 3-Tesla-MRT ist ein Argument, ein altes CT auch, nur umgekehrt.

Worauf wir achten

Befundungsvolumen pro Tag, Erfahrung mit den vorhandenen Geräten, Umgang mit Befundungssoftware, Bereitschaft zu Routinebefundung.

Teleradiologe

Genehmigungspflichtig nach dem Strahlenschutzgesetz.

Worum es geht

Der Teleradiologe stellt die rechtfertigende Indikation, vor Ort muss ein Arzt mit Kenntnissen im Strahlenschutz anwesend sein.

Was das Matching verändert

Genehmigung, Fachkunde und IT-Anforderungen ersetzen klassische Standortkriterien. Wohnort und Präsenz verlieren an Bedeutung.

Worauf wir achten

Aktuelle Fachkunde, Erfahrung mit teleradiologischer Befundung, technische Ausstattung, Bereitschaft zu Nacht- und Wochenenddiensten.

Fachlicher Hinweis: „Fachkunde“ und „Kenntnisse“ im Strahlenschutz sind rechtlich nicht dasselbe. Die Fachkunde wird von der zuständigen Landesstelle anerkannt, nicht von der Ärztekammer, und muss mindestens alle fünf Jahre aktualisiert werden. Ein Facharzttitel ersetzt sie nicht.

Interventionell tätiger Radiologe

Angiografie, Embolisation, Drainagen, Thrombektomie in Zusammenarbeit mit der Neurologie.

Worum es geht

Eingriffsnahe Tätigkeit mit Rufbereitschaft. Ein anderer Beruf als reine Befundung.

Was das Matching verändert

Angio-Volumen und Rufbereitschaftsmodell werden zum harten Ausschlusskriterium. Wer interveniert, will Fallzahlen sehen.

Worauf wir achten

Eigene Interventionszahlen, Erfahrung mit Notfallinterventionen, Bereitschaft zu Rufdienst, Zusammenarbeit mit Gefäßchirurgie und Neurologie.

Schwerpunkt Neuroradiologie

Eigener Schwerpunkt der Kammer, aufbauend auf dem Facharzt Radiologie. Bundesweit 807 Träger.

Worum es geht

Diagnostik und Intervention am Zentralnervensystem, enge Anbindung an Stroke Units und Neurochirurgie.

Was das Matching verändert

Der Schwerpunkt ist Pflichtkriterium. Die Einrichtung muss dafür eine Stroke- oder Thrombektomiestruktur vorhalten.

Worauf wir achten

Schwerpunktbezeichnung, Erfahrung mit Thrombektomie, Zusammenarbeit mit der Neurologie, Bereitschaft zu 24-Stunden-Bereitschaft.

Mammadiagnostik und Screening-Einheit

Kuratives Mamma-Assessment und das organisierte Mammographie-Screening.

Worum es geht

Befundende Ärzte müssen regelmäßig mindestens 5.000 Screening-Mammographien pro Jahr auswerten, in besonderen Fällen 3.000 unter Supervision.

Was das Matching verändert

Diese Mindestzahl schließt Teilzeitmodelle faktisch aus. Wer eine Screening-Stelle besetzt, sucht in einem sehr kleinen Kreis.

Worauf wir achten

Erfüllte Mindestbefundungszahl, Erfahrung mit Doppelbefundung und Konsensuskonferenz, Umgang mit Tomosynthese, Bereitschaft zur Rezertifizierung.

Nuklearmedizin in Praxis und MVZ

Szintigrafie, SPECT, zunehmend PET-CT in Kooperation.

Worum es geht

Die Radiopharmaka-Lieferkette bestimmt den Tagesablauf. Ohne verlässliche Versorgung funktioniert der Betrieb nicht.

Was das Matching verändert

Zugang zu PET-CT ist für Kandidaten das wichtigste Entwicklungsargument. Ohne ihn bleibt das Spektrum eng.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Schilddrüsen- und Skelettdiagnostik, Umgang mit Strahlenschutzauflagen, Interesse an Theranostik, aktuelle Fachkunde.

Nuklearmedizin mit Therapiestation

Radiojodtherapie und Theranostik mit Lutetium-177 auf genehmigungspflichtiger Station.

Worum es geht

Eine der wenigen stationären Nischen des Fachs, mit eigenem baulichen und strahlenschutzrechtlichen Rahmen.

Was das Matching verändert

Die Therapiestation verengt den Kandidatenmarkt auf sehr wenige Häuser und sehr wenige Personen bundesweit.

Worauf wir achten

Erfahrung mit Radiojodtherapie, Kenntnis der Genehmigungsanforderungen, Interesse an Theranostik, Bereitschaft zu stationärer Tätigkeit.

Kandidatenperspektive

Was Radiologinnen und Nuklearmediziner bei einem Wechsel tatsächlich vergleichen

Gehalt und Standort stehen selten am Anfang. Diese acht Punkte entscheiden in diesen Fächern häufiger darüber, ob jemand ein Angebot annimmt.

Grundlage sind unsere eigenen Kandidatengespräche. Wir geben sie als Erfahrung wieder, nicht als Statistik.

  • Modalitätenpark

    Anzahl und Alter von CT, MRT mit 1,5 oder 3 Tesla, Angio, DSA, PET-CT, SPECT-CT. Die erste Frage jedes Kandidaten.

  • Befundungsvolumen pro Tag

    Und der Anteil Routine- gegenüber Spezialbefundung. Zwei Häuser mit gleicher Gerätezahl können hier weit auseinanderliegen.

  • Teleradiologie-Anteil

    Wird teleradiologisch gearbeitet, liegt eine Genehmigung nach dem Strahlenschutzgesetz vor, wie ist der Nachtdienst organisiert?

  • Interventionsanteil und Dienstmodell

    Bereitschaft oder Rufdienst, Zahl der Interventionen, Verfügbarkeit eines zweiten Arztes.

  • Screening-Zulassung

    Bei Mammadiagnostik entscheidend, weil die Mindestbefundungszahl von 5.000 Untersuchungen pro Jahr die Stelle strukturell prägt.

  • Therapiestation und Radiojodtherapie

    In der Nuklearmedizin das zentrale Unterscheidungsmerkmal zwischen Häusern.

  • Fachkunde-Status und Fortbildung

    Wer bezahlt die Aktualisierungskurse, wie wird die Fünfjahresfrist im Haus organisiert? Ein kleiner Punkt mit großer Wirkung.

  • Trägerstruktur

    Inhabergeführtes MVZ oder Kettenverbund mit zentraler Befundungssteuerung. Kandidaten fragen inzwischen ausdrücklich danach.

Einrichtungstyp

Der Facharzttitel allein ist noch kein Matching

Dieselbe Facharztanerkennung führt in der Praxis, im MVZ, in der Klinik und in der Screening-Einheit zu einem völlig anderen Arbeitsalltag.

Radiologie in der Praxis

Meist enger Modalitätenkorridor, hohe Befundungslast, planbare Zeiten.

Was die Tätigkeit prägt

Der Markt schrumpft: minus 25,6 Prozent niedergelassene Radiologen und minus 31,8 Prozent Nuklearmediziner seit 2020.

Welche Erfahrung zählt

Ambulante Befundungsroutine, wirtschaftliches Verständnis, Umgang mit Zuweisern.

Wer typischerweise passt

Fachärztinnen und Fachärzte, die Planbarkeit suchen und auf Notfallversorgung verzichten wollen.

Radiologisches MVZ

Der Wachstumsträger beider Fächer: 2.036 Anstellungen gegenüber 1.254 Zulassungen in der Radiologie.

Was die Tätigkeit prägt

Geteilte Gerätekosten und geregelte Zeiten. Dafür ist die Befundungssteuerung oft zentralisiert und weniger verhandelbar.

Welche Erfahrung zählt

Arbeit in arbeitsteiligen Strukturen, Umgang mit Befundungsvorgaben, Bereitschaft zu standortübergreifender Tätigkeit.

Wer typischerweise passt

Kandidaten, die moderne Geräte und geregelte Zeiten verbinden wollen.

Was ambulante Einrichtungen allgemein bei der Besetzung beachten sollten, steht auf unserer Seite Ärztevermittlung für MVZ und Arztpraxen.

Radiologie und Nuklearmedizin in der Klinik

Breiter Fallmix, 24-Stunden-Dienst, Zugang zu Intervention und Tumorboards.

Was die Tätigkeit prägt

Mit 659 leitenden Radiologen und 89 leitenden Nuklearmedizinern ist der Führungsmarkt sehr schmal.

Welche Erfahrung zählt

Notfallbefundung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Umgang mit Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.

Wer typischerweise passt

Kandidaten in der Qualifikationsphase und Fachärzte mit Leitungsambition.

Zur Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen insgesamt: Personalvermittlung für Krankenhäuser und Kliniken.

Screening-Einheit, Neuro- und Kinderradiologie, Therapiestation

Tiefe Spezialisierung mit formalen Mengen- und Genehmigungsvorgaben.

Was die Tätigkeit prägt

Die Vorgaben binden Kandidaten an Mindestzahlen und Rezertifizierungen. Das schränkt Flexibilität ein, schafft aber Sicherheit.

Welche Erfahrung zählt

Erfüllte Mengenvorgaben, Schwerpunktbezeichnung, Bereitschaft zu enger Spezialisierung.

Wer typischerweise passt

Ein bundesweit kleiner Kreis mit hoher Umzugsbereitschaft, wenn die fachliche Perspektive stimmt.

Vor der Ansprache

Was wir über Ihre Position verstehen wollen, bevor wir jemanden ansprechen

Wir übernehmen keine Stellenbeschreibung und verschicken keine Lebensläufe. Fünf Punkte klären wir vorher, meist in einem Gespräch von etwa 30 Minuten.

  1. Warum ist die Position offen?

    Nachbesetzung, Wachstum, Aufbau eines Schwerpunkts, Nachfolge oder ein zweiter Standort. Daraus ergibt sich, wen wir überhaupt ansprechen.

    • Wer hatte die Position vorher?
    • Warum ist er oder sie gegangen?
    • Soll das Spektrum gleich bleiben?
  2. Was ist wirklich erforderlich?

    Wir trennen zwingende Voraussetzungen von Wünschen. In diesen Fächern ist das besonders wichtig, weil Fachkunde, Modalitätenerfahrung und Schwerpunkt drei getrennte Anforderungen sind.

    • Welche Modalitäten sollen befundet werden?
    • Ist ein Schwerpunkt Bedingung?
    • Wird interveniert?
  3. Warum sollte jemand wechseln?

    Wir suchen die zwei bis drei Punkte, die Ihre Position im Markt unterscheidbar machen. Ohne sie fuehrt auch die beste Ansprache zu keinem zweiten Gespräch.

    • Was gibt es hier, was anderswo fehlt?
    • Welche Entwicklung ist möglich?
  4. Wo besteht Spielraum?

    Startdatum, Stundenumfang, Schwerpunkt, Vergütung, Verantwortungsumfang. Wenn wir wissen, wo Bewegung möglich ist, können wir Gespräche fuehren, statt sie abzubrechen.

    • Wäre Teilzeit denkbar?
    • Ließe sich der Schwerpunkt anpassen?
  5. Wer passt strukturell und persoenlich?

    Teamgröße, Führungsstil, Erwartung an Selbstständigkeit, Umgang mit Zielvorgaben. Fachlich passende Besetzungen scheitern häufig an diesen Punkten.

    • Wie eng ist die Abstimmung im Alltag?
    • Wie viel Eigenverantwortung ist erwünscht?

Offene Rückmeldung

Wenn Anforderungen die Suche unnötig erschweren, sagen wir Ihnen das, bevor Monate vergehen.

Das ist kein Einwand gegen Ihre Vorstellungen. Es ist die Information, die Sie brauchen, um zu entscheiden, ob Sie am Anforderungsprofil oder an der Suchdauer etwas ändern wollen. Drei Beispiele aus der Radiologie und Nuklearmedizin:

Screening in Teilzeit

Die Mindestbefundungszahl von 5.000 Screening-Mammographien pro Jahr lässt sich in Teilzeit praktisch nicht erfüllen. Wer beides zugleich sucht, sollte das früh wissen.

Alle Modalitäten in einer Person

Neuroradiologie, Intervention und Mammadiagnostik zugleich gibt es, aber selten und meist nicht wechselwillig. Wir sagen Ihnen, welche Kombination realistisch ist.

Fachkunde als Selbstverständlichkeit

Ein Facharzttitel ersetzt keine gültige Fachkunde im Strahlenschutz. Wenn Sie kurzfristig besetzen müssen, prüfen wir den Status vor der Vorstellung.

Zahlen zur Berufsgruppe: Bundesärztekammer, Ärztestatistik zum 31.12.2025. Mindestbefundungszahl im Mammographie-Screening: Krebsfrüherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses, § 19 Abs. 2.

Formaler Rahmen

Zulassung, Sitz und Anstellung

Radiologen gehören zur spezialisierten fachärztlichen Versorgung mit der Raumordnungsregion als Planungsbereich und einer Verhältniszahl von einem Arzt je 49.062 Einwohner. Nuklearmediziner zählen zur gesonderten fachärztlichen Versorgung mit dem gesamten KV-Bezirk als Planungsbereich, Verhältniszahl 1 zu 106.666.

01

Anstellung auf vorhandenem Sitz

Der übliche Weg. Weil beide Fächer sehr große Planungsbereiche haben, ist fast überall gesperrt.

02

Nachbesetzung

Neue Sitze entstehen praktisch nur durch Abgabe. Für Einrichtungen ist der Sitz der Engpass, nicht der Kandidat.

03

Sonderbedarf

Lokal oder qualifikationsbezogen, wenn ein nachweisbarer zusätzlicher Versorgungsbedarf besteht.

04

Nuklearmedizin: KV-weiter Planungsbereich

Weil der Planungsbereich der gesamte KV-Bezirk ist, ist der Standort innerhalb der KV frei wählbar. Das eröffnet Spielräume, die viele nicht kennen.

Wichtig: Das ist eine Einordnung für die Personalplanung, keine Zulassungs- oder Rechtsberatung. Für den konkreten Fall sind Ihre Kassenärztliche Vereinigung und Ihre rechtliche Beratung zuständig. Grundlage: Bedarfsplanungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses sowie § 101 und § 103 SGB V.

Marktdaten & Insights

Der Bewerbermarkt in der Radiologie und Nuklearmedizin

Wie schnell sich eine Position besetzen lässt, hängt an Modalitäten, Fachkunde und Trägerstruktur. Wir veröffentlichen dazu laufend Auswertungen für Einrichtungen, ohne Schätzwerte für Kennzahlen, deren Datenbasis das nicht hergibt.

Zusammenarbeit

Was wir konkret tun

Sechs Arbeitsschritte zwischen Ihrer Vakanz und einem unterschriebenen Vertrag.

  • Ihr Profil in eine Marktgröße übersetzen

    Vor Beginn sagen wir Ihnen, wie viele Fachärztinnen und Fachärzte für Ihr Anforderungsprofil im gewünschten Umkreis überhaupt erreichbar sind und welche einzelne Anforderung diese Zahl am stärksten verkleinert.

  • Ansprache im kleinen Kreis

    Bei 659 leitenden Radiologen und 89 leitenden Nuklearmedizinern bundesweit ist der Kreis klein. Wir sprechen ohne Nennung Ihres Hauses an, solange Sie das wünschen.

  • Fachkunde und Modalitäten prüfen

    Wir klären vor der Vorstellung, welche Fachkunde vorliegt, wann sie zuletzt aktualisiert wurde und an welchen Modalitäten jemand tatsächlich befundet. Das erspart beiden Seiten böse Überraschungen.

  • Rahmenbedingungen vor dem Kennenlernen

    Stundenumfang, Startzeitpunkt, Gehaltsvorstellung und Wechselmotiv klären wir, bevor Sie Zeit in ein Gespräch investieren.

  • Rückmeldung aus den Gesprächen

    Sie erfahren, warum abgesagt wurde. In diesen Fächern sind es meist Befundungsvolumen, fehlender Interventionszugang oder ein Modalitätenpark, der nicht zur Qualifikation passt.

  • Zwei Modelle, vorher schriftlich

    Erfolgsbasiert oder mandatiert. Was das jeweils bedeutet, steht auf den Seiten Erfolgsbasierte Personalvermittlung und Mandatierte Suche.

Häufige Rückfragen

Was Einrichtungen uns zur Radiologie und Nuklearmedizin fragen

Wir finden keinen Radiologen für die Nachtbefundung. Gibt es Alternativen?

Ja: Teleradiologie. Das ist genehmigungspflichtig nach dem Strahlenschutzgesetz und verlangt vor Ort einen Arzt mit Kenntnissen im Strahlenschutz. Wenn diese Voraussetzungen stehen, ist der Kandidatenkreis deutlich größer, weil der Wohnort keine Rolle mehr spielt.

Reicht der Facharzttitel für die Anwendung von Röntgenstrahlung?

Nein. Die Fachkunde im Strahlenschutz ist ein eigener Nachweis, wird von der zuständigen Landesstelle anerkannt und muss mindestens alle fünf Jahre aktualisiert werden. Wir prüfen den Status vor jeder Vorstellung.

Wir wollen eine Screening-Einheit besetzen. Worauf müssen wir uns einstellen?

Auf einen sehr kleinen Kreis. Die Mindestbefundungszahl von 5.000 Untersuchungen pro Jahr schließt Teilzeit praktisch aus und bindet die Person an die Einheit.

Ist die Nuklearmedizin wirklich so knapp?

Die Zahl der Berufstätigen stagniert bei gleichzeitig 32,9 Prozent Anteil ab 60 Jahren. Das ist die ungünstigste Konstellation aller hier betrachteten Fächer.

Sprechen Sie auch Ärztinnen und Ärzte an, die gar nicht suchen?

In beiden Fächern ist das der Regelfall, besonders auf Ober- und Chefarztebene.

Was kostet die Zusammenarbeit?

Bei der erfolgsbasierten Vermittlung entsteht ein Honorar erst bei einer Einstellung. Bei einer mandatierten Suche vereinbaren wir ein festes Vorgehen mit definiertem Umfang. Beide Modelle halten wir schriftlich fest, bevor die Suche beginnt.

Dr. med. Stefan Walther, Gründer von Sanovetis und Facharzt für Dermatologie

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner für Einrichtungen

Dr. med. Stefan Walther

Gründer und Facharzt für Dermatologie

Seine fachärztliche Perspektive fließt in die Einordnung medizinischer Profile und in die fachliche Ausrichtung unserer Vermittlung ein. Für Sie bedeutet das: Die Einschätzung zu einem Profil kommt aus einem Haus, das den ärztlichen Alltag aus eigener Anschauung kennt.

Lassen Sie uns Ihre Vakanz zuerst einordnen.

Im ersten Gespräch geht es nicht um einen Auftrag, sondern um die Frage, wie viele passende Personen es für Ihre Position gibt und was sich am Profil zu verändern lohnt.

Personalbedarf besprechen
  • Rückmeldung innerhalb eines Werktags
  • Erstgespräch etwa 30 Minuten, ohne Verpflichtung
  • Auf Wunsch ohne Nennung Ihrer Einrichtung
  • +49 781 95380000